Mittwoch, 29. Dezember 2010

Schluss mit all den Ängsten!

Eben bin ich bei Rabenblut auf das Thema "Angst" gestoßen - was mich nun gar nicht wundert, weil ich mich seit einigen Wochen sehr intensiv genau damit beschäftige (Dank eines wunderbaren Buchtipps von Jutta, der einen Stein ins Rollen brachte und bei dem es um die Macht der Gefühle geht).
Es war genau das richtige Buch zur richtigen Zeit für mich: Gefangen in vielfach unerträglichen Lebenssituationen, gefesselt und geknebelt in finanziellem und psychischem Desaster, war ich hochkonzentriert auf meine miese Lebenslage. Im Zuge der intensiven Lektüre ist mir klar geworden, dass ich mich genau damit, dass ich verzweifelt versucht habe, einen Weg aus all diesen Fallen zu finden, nur noch tiefer hineinverstrickt habe - ja, dass ich all die folgenden Misstöne meines Lebensliedes selbst heftig in die Flöte geblasen habe.
Mit meinen tausend Ängsten vor den vielfältigen Mangelerscheinungen und die Konzentration auf all die Misslichkeiten habe ich nur noch mehr davon angezogen. Wie ein Schwamm, der nicht genug vom Brackwasser kriegen kann, das doch bereits zum Himmel stinkt.
Ich habe die Botschaft gehört. Und ich habe mich darauf eingelassen - weil es im Grunde nichts Besseres für mich zu tun gegeben hat, als dem Bauchgefühl zu vertrauen, das sich augenblicklich mit wohligem Kribbeln und Schnurren eingestellt hat.
Ich gestehe, dass ich im Grunde immer schon lieber ans Gute und Schöne im Leben geglaubt habe. Dass ich auch gut im Verdrängen von unangenehmen Zuständen bin und viel lieber davon träume, wie es wäre, wenn sich all meine Wünsche erfüllen würden. Doch der Schritt vom "würden" zum "werden" (!) ist noch einmal ein großer - und entscheidender! Die Entscheidung, nicht nur die VISION zuzulassen (was ich immer schon gerne praktiziert habe und auch ziemlich gut beherrsche), sondern meine Wünsche zu FÜHLEN und WAHRNEHMEN, sie damit anzuerkennen und als tatsächliche Ereignisse zuzulassen, die das Leben schön machen und den Energiefluss zum Strömen bringen, hilft meinem Wohlbefinden erst auf die Sprünge, macht es real. Es sind keine Träume mehr, sondern es geschieht. Weil keine Ängste mehr als Straßensperren fungieren, weil das Geröll der Sorgen und üblen Vorahnungen, Befürchtungen und lauernden Gefahren abgegangen ist und der Weg zu dem geglückten Leben, das schon seit ewig auf mich wartet, frei gemacht ist.
Ich sehe ein, dass das einigermaßen abgehoben klingt. Aber ich kann nur sagen: Es fühlt sich himmlisch an! So leicht und voll Freude und Energie ist mir mein Leben schon ewig nicht mehr vorgekommen.
Schluss mit Zittern und Zögern, Bibbern und Bangen!
Frei schwimmen ... das Leben ist herrlich ...

Kommentare:

Rabenblut hat gesagt…

Liebe Gabi,

diese Freude und Leichtigkeit hört man sehr gut aus Deinen Worten heraus. :-))
Leider kann ich mich momentan nicht überwinden ein Buch zum positiven Denken zu lesen, auch wenn der Tipp von Jutta sehr vielversprechend klingt. Ich schwimme noch ein wenig in Melancholie.
Ich finde es aber sehr schön, von Deinen zuversichtlichen und hoffnungsvollen Gedanken zu lesen. Ganz bestimmt wird 2011 so ein großartiges Jahr für Dich werden!

Herzliche Grüße
Nikola

Jutta Wilke hat gesagt…

Liebe Gabi,

das Buch, das ich dir empfohlen habe, ist sicher keine Bibel u. auch kein Allheilmittel, aber ich weiß, was es bewirken kann. Mir hat es auch schon einmal in einer ähnlichen Situation geholfen, den Weg zu meinen guten Gefühlen nicht zu verlieren und es tut genau das gerade wieder. Ich freue mich, dass es dir helfen konnte und ich freue mich täglich wieder zu lesen, dass es dir besser geht. Gibt es einen besseren Jahresabschluss als diesen? Gerade dann, wenn das Jahr in der Summe ein eher schweres war?
Freuen wir uns auf 2011 und genießen diese Vorfreude jetzt schon!

@Nikola
Es geht in diesem Buch nicht um positives Denken, sondern um viel mehr. Es geht um positives Fühlen, um gute Gefühle, in denen man regelrecht baden kann, wenn man erst einmal verstanden hat, wie man sie erschaffen kann. Es geht nicht um ein positives "morgen ist alles wieder gut", sondern um ein "es ist gut und ich fühle es bereits". Da hilft - fürchte ich - nur ausprobieren :-)

Liebe Grüße
Jutta
Jutta