Mittwoch, 7. November 2007

Der nächste Streich

Es rockt und rollt :-)

Das letzte Mal hab ich das in meiner Schulzeit erlebt:
Wenn ich ein Verständnis-Problem hatte (in Mathe z.B. - war das ziemlich häufig der Fall ;-) ) und ich bin nach langem Suchen auf eine Möglichkeit gestoßen, wie diesem an sich unlösbaren Problem an den Leib zu rücken war, dann hab ich das wieder und wieder an immer neuen Beispielen verifizieren müssen. Und je öfter ich dabei Erfolg hatte, desto gieriger war ich auf weitere Beweise.

So ähnlich gehts mir jetzt mit der, hier schon bis zum Abwinken bejammerten Expo-Schwäche.
Nach dem gestrigen Synapsen-Gewitter wollte ich meine embryonalen Erkenntnisse an einem neuen Versuchskaninchen unter Beweis stellen.
Also musste ein neues Karnickel her!
Der Griff in die Schublade lieferte mir ein paar Hasen-Ohren in die Hand, die ich flugs zu einem Exposé schrumpfen ließ. Und weil ich so im Schwung war, hab ich auch gleich noch ein Anschreiben dazugebastelt.

Heiko hat heute in einem Thread die Schreiberei mit dem Tun eines Magiers verglichen.
Wollen wir unsere Leser überraschen, müssen wir ihre Aufmerksamkeit auf etwas lenken, das sie nicht bemerken lässt, woran wir in Wirklichkeit kochen. Und dann - tatäää! - ziehen wir den Braten aus dem Hut!

So ähnlich hab ich mich heute gefühlt.
Magic-Gabi auf der großen Showbühne des Lektoren-Einkochens!
Es hat mir Spaß gemacht (mehr als früher das Aufdröseln von Mathematik-Rätseln!)
Ob ich den Code allerdings geknackt hab, muss ich erst an den wirklich schwierigen Brocken unter Beweis stellen.
Aber auch Copperfield hat mal mit einem Karnickel angefangen. (Dass er nun lieber die hübschen Fräulein hat, ist eine andere Geschichte ;-) )