Mittwoch, 15. September 2010

Frauenpower - oder warum ich mich wieder stark fühlen kann

Die letzten Tage waren wie Bergsteigen mit Düsenantrieb!
Nach vielen Wochen stolpernder Durchquerungen von Tränentälern und Frustsümpfen haben mir ein paar wunderbare Menschen neue Wanderstöcke in die Hände gedrückt - die da waren: aufmunternde Worte und Gesten, Wegweiser zu neuen Perspektiven, handfeste Angebote, selbstlose Geschenke und liebevolle Gedanken ... und noch so vieles mehr, dass ich mit dem Aufzählen noch lange nicht fertig wäre. Meine lieben Kolleginnen und Mitkämpfer an vielen Fronten, Alice Gabathuler und Jutta Wilke haben davon in ihren heutigen Blogeinträgen erzählt. Ich kann dazu nur ergänzend abnicken. Was beide über das Geschenkt-bekommen sagen, trifft für mich in potenziertem Maße zu. Ohne ihre (und so vieler lieber Mitreisenden!) Unterstützung, Freundschaft, Nähe - auch über viele viele Real-Kilometer entfernt - wäre ich heute nicht wieder auf der Anhöhe, wo mir frischer Wind um die Nase weht und ich voll Stolz, Freude und Dankbarkeit die Augen über ein herrliches Panorama gleiten lassen kann.
Ich schreibe wieder, ich habe das Gefühl, meinen Aufgaben gewachsen zu sein, oder zumindest Lösungen dafür zu kennen. Ich fühle mich gebraucht, geliebt, getragen. Und ich fühle mich lebendig. Dafür schicke ich jetzt einen Dankesjodler in die Nacht - und spüre das Echo wie eine Umarmung.

Kommentare:

Li + Belle hat gesagt…

Liebe Gabi,

ich freu mich für dich und drücke dir die Daumen, dass es bei deinem starken Gefühl bleiben wird.

Liebe Grüße
Kristin

Heinrich hat gesagt…

Liebe Gabriele Gfrerer,
Ihre Frauenpower kann sogar einem ollen Kerl Auftrieb geben, wenn Sie einen Dankesjodler in die Nacht schicken.
Manchmal muss Nachdenklichkeit auf diese Art angestoßen werden, um wieder zufriedener zu werden.

Gruß Heinrich