Donnerstag, 7. Februar 2008

Frühlingserwachen ...

Es rumort schon unter der dunklen, winterharten Erdkruste. Ideenembryos räkeln sich - noch schutzhäutig verklebt vom langen Schweigen, aber sehnsüchtig nach dem Versprechen auf Leben, das zwischen den schwingenden Zeilen lockt. Beim Gedanken an das Aufbrechen einer neuen Geschichte muss ich schlucken, so sehr wässert mir der Gaumen.
Die Luft vibriert. Besondere Menschen fallen mir wie Himmelsgeschenke zu. Eine warme Vorahnung von Musik und Tanz lässt mich schwindelnd die Augen schließen. Ein Kloß versperrt mir den Rachen. Einem Sektkorken gleich will er entweichen und sprudelnd die Quelle in die neue Freiheit entlassen.
Über den Winter ist mir eine Speckhaut gewachsen. Zeit ists, sie wieder abzutrainieren.
In zehn Tagen startet eine neue Rechnung. Das ist mein ganz persönlicher Frühlingsbeginn ...