Mittwoch, 18. März 2009

Eine Torte als Programm
















Wer kennst sie noch, die Ungetüme unserer Jugend, auf der wir uns die Fingerkuppen wundgehämmert haben, den Kopf voll mit abenteuerlichen Geschichten und den Traum vom Schriftsteller als beflügelnder Motivator ... ?
Zum Geburtstag meines jüngsten Vertreters der "next generation" bastelte ich ein solches nostalgisches Gerät als Symbol für seine Ambitionen, die offenbar nicht allzu weit vom Stamm zu fallen scheinen. Er brauchte ein wenig Einweisung in die Funktionsweise der klappernden Tasten und genoss die QWERTZ dann auf seine eigene, kulinarische Weise. Aber sein Lachen klang wie meines - damals, als ich auf meiner heiß geliebten Koffer-Typenrad-Schreibmaschine "ENDE" unter mein erstes literarisches Meisterstück gesetzt hatte.
Die Geräte haben sich verändert - und vielleicht bekommen seine Kinder einmal einen Torten-Computer als Geburtstagskuchen. Aber die Träume bleiben die gleichen. Genauso wie die Wünsche, die ich ihm auf seinem Weg mitgeben will. Leidenschaft für das geschriebene Wort - verpackt in einer süßen Form.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Geniale Torte, Gabi!

Und Glückwunsch auch an die Mutter - so macht man das in Holland. Da gratuliert man auch den Eltern. Immerhin haben sie die Kinder in die Welt gesetzt, nä?

Liebe Grüße
Hermien

Jan hat gesagt…

Gabi, du bist ja echt genial!
Was für eine phantastische Idee, eine Schreibmaschinentorte :)

Hermien, ich sehe, wir sollten uns unbedingt an den Holländern ein Beispiel nehmen.

Jan

Anonym hat gesagt…

Ich seh sie jetzt erst. Was für ein Prachtstück!

Gut, dass sie den Weg in eine - zumindest zeitweilige - Ewigkeit geschafft hat, bervor ihr ihr den Garaus gemacht habt.

Liebe Grüße

Ruth