Ich frage mich gerade, ob ich es bedenklich finden sollte, dass ich dabei bin, mich ein kleines bisschen in meinen Antagonisten zu verknallen. Letzte Nacht hab ich von ihm geträumt ... und heute hat er sein Leben vor mir ausgebreitet. Als wollte er, dass ich ihn kennenlerne. So wirklich. Wie jemand, der sich wünscht, von dem Menschen, der ihm wichtig ist, verstanden zu werden.
Du bist meine Erfindung! - rufe ich mich zur Ordnung - und ertappe mich dabei, mir seinen very sexy Körper vorzustellen.
Er achtet auf sich. Hält seinen Body in Schuss. Muss er auch. Schließlich ist er sein Überlebenskapital. Und ist dabei so herrlich geheimnisvoll. Wie ich Männer eben mag. Klug. Wortkarg. Gut gebaut. Konsequent. Und gleichzeitig inwendig so verletzlich wie ein Vögelchen im Nest. Er hats nicht leicht gehabt. Und er hat es sich auch nicht leicht gemacht. Ein Mann, der zu seinen Taten steht. Und sich dafür härter verurteilt als jedes Gericht der Welt.
Eine tragische Figur?
Vielleicht. Aber auch stark. Und brutal.
Wie hat Nikola im letzten Kommentar so schön geschrieben: Der Bösewicht ist zu jedem Verrat bereit. Weil ihm das Leben jede Moral abgekauft hat.
Das soll seine Taten nicht entschuldigen. Aber er bietet damit dem Leben seine ungeschützte Kehle. Wie ein Betteln um die gerechte Strafe.
Ehrlich: Wer kann so einem BeastyBoy widerstehen?
Ich offenbar nicht.
Ich seh schon. Da kommen noch ein paar schwere Z/Seiten auf mich zu :-))
MEINUNGSFREIHEIT
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Meinungsfreiheit ist eins der höchsten Güter, die wir haben. Wer sie ernst
nimmt, geht nicht leichtfertig damit um. In den vergangenen Tagen hat der
Rap...
vor 1 Woche

