Montag, 17. Januar 2011

Der Leser zählt!

Auf die erste Rezension zu einem neuen Buch wartet Frau Autorin ja jedes Mal mit besonders viel Herzklopfen. Auch wenn es natürlich total zufällig ist, wer als Erster seine Meinung kundtut und ob diese wohlgefällig ausfällt oder den Geschmack des Lesers weniger trifft, gibt ein Lob doch eher Anlass zu Optimismus als ein Verriss gleich zu Beginn.
Ich hatte Glück. Und was für eines! Diese Rezensentin war von Infinity jedenfalls angetan. Und die Autorin grinst glücklich ...

Dienstag, 11. Januar 2011

Eine Kiste voll Freude

Seit Tagen warte ich auf meine Belegexemplare von "Infinity".
Auf Amazon war es zwischendurch schon mal lieferbar. Dann wieder nur vorzubestellen. Dann sogar ganz kurz auf Platz 9 in der Rubrik "Reime und Gedichte" ... wenn das keine Folter war?
Jaja, ich weiß. Die Post über die Grenze (welche auch immer) braucht immer eine Weile. Und Geduld ist eine Zier. Ich gestehe, dass ich leider immer noch gar nicht zierlich bin ... und dass ich in meiner Sehnsucht, endlich über das Cover streicheln zu dürfen, sogar ernsthaft in Betracht gezogen habe, mir ein Exemplar zu bestellen. Wer würde schneller sein? Amazon oder der reitende Verlagsbote?
Mich hätte es also nicht gewundert, in der Garage einen Packesel vorzufinden. Es war aber dann doch nur eine Kiste. Wie auch die letzten Male schon hübsch auf dem Papiercontainer platziert. Es muss der Geruch von frischer Druckerschwärze gewesen sein, der mich an der Schwelle anhalten und noch einmal Licht machen ließ. Und da stand sie: in schlichtes Braun gehüllt. Duftend (wenn auch leicht angefeuchtelt, aber wahre Liebe stößt sich nicht an solchen Kleinigkeiten ...). "Bücherdienst Stuttgart" auf die Brust geheftet. Hach!
Es gibt keinen aufregenderen Moment, als der Augenblick, an dem man das erste Mal mit dem Finger über den Umschlag streicht. Das blaue Virus-Dings glänzt und fühlt sich leicht erhaben an. Der Rest ist in schwarzem Understatement gehalten. Dieser Schriftzug ... die Seiten, die leise knacken, wenn man sie das erste Mal aufschlägt ... einfach unbeschreiblich ... genial! Jedes Mal!
Meine Kinder kennen ihn inzwischen, den obligatorischen Freudentanz rund um den Esstisch, durch das Wohnzimmer, unter die Leselampe, leise Koseworte gurrend und - dem Gesichtsausdruck der Familie nach zu schließen - nah an der Grenze zur Unzurechnungsfähigkeit. Aber keine Sekunde mag ich dieses Ritual verkürzen! Es ist der Lohn für viele Nachtstunden Arbeit, viele Zweifel, viele Male neues Entscheiden für den oft einsamsten Job der Welt. Der doch der Schönste ist.
Der Beweis dafür liegt in dieser braunen Kiste Glück.

Ach ja: Der Verlag hat auch schon eine Leseprobe auf der Thienemann-Homepage online gestellt. Wer also Lust hat, kann schon einmal in die ersten Seiten hineinlesen. Ich würde mich freuen. Und Klara und Co. sowieso ...

Sonntag, 9. Januar 2011

Ein guter Sonntag für Gewinner!

Was tun, wenn man (frau) eigentlich die Steuererklärung fertigmachen sollte und statt dessen alles andere viel lieber täte?
Ich finde, das ist die beste Gelegenheit, die versprochene 2. Chance für alle Bücherkinder-Adventkalender-Glücklosen in die Tat umzusetzen :-)
In den vergangenen 8 Tagen sind eine ganze Menge hoffnungsvoller Mails bei mir eingelangt. Ich hoffe, ihr glaubt mir, wie schwer es mir gefallen ist, aus all den lieben Zusendungen "nur" zwei glückliche Gewinnerinnen (tatsächlich waren die Teilnehmerinnen ausschließlich weiblich ...) ziehen zu müssen. Um euch zu zeigen, wieviel Spaß ich dennoch dabei hatte (und nicht nur ich ...), habe ich den Vorgang fotografisch festegehalten und in einen Mini-Trailer verpackt.
Schaut also und erfahrt, wer je ein signiertes und gewidmetes Exemplar von "Störfaktor" und "Grenzenlos nah" gewonnen hat:

video

Allen, die schon wieder knapp daneben waren, sei zum Trost angemerkt, dass es auch im Februar wieder eine Verlosung geben wird ... dann gesellt sich zu den schon bekannten Romanen "Schachzüge", "Störfaktor" und "Grenzenlos nah" auch noch der brandneue Thriller "Infinity" dazu! Einfach wieder Mail mit dem Wunschtitel schreiben und mit ein bisschen Glück bist du der nächste Gewinner!

... und ich mach jetzt mal die Päckchen für morgen fertig ...
wie? ... Und die Steuererklärung?
Also echt: Der letzte freie Sonntag, bevor der Job wieder beginnt, ist dafür doch wirklich viel zu schade :-))

Dienstag, 4. Januar 2011

Vom Netzwerken überzeugt

Es hat sich schon herumgesprochen!
Meine liebe Blogger- und Verlagskollegin Alice Gabathuler bietet ab sofort in Ihrem Blog "kreuz und quer" Neuerscheinungen im Kinder- und Jugendbuchbereich eine Plattform, sich einer zumindest Alices Blog-Leserschaft vorzustellen. Und damit vielleicht Menschen zu erreichen, die sonst nie von diesem neuen Buch erfahren hätten.
Nun ist auf ihrem Blog eine Diskussion entbrannt, wie moralisch einwandfrei es "rüberkommt", wenn Autoren einander auf diese Weise unter die Arme greifen.
Ich verfolge diese Diskussion mit Erstaunen, weil ich eigentlich keinen negativen Aspekt dabei erkennen kann, wenn eine Autorin in ihrem Blog Bücher von Kollegen vorstellt.
Es ist doch wirklich kein Geheimnis, dass kaum ein Buch (und schon gar nicht im Kinder- und Jugendbereich!) eine Chance haben wird, ohne Werbung oder Marketing genug Aufmerksamkeit der potentiellen Leser zu erringen, um erfolgreich auf diesem heiß umkämpften, schnell drehenden Markt bestehen zu können. Dieses Instrument ausschließlich dem Verlag zu überlassen, ist blauäugig und (aus eigener Erfahrung kann ich das sagen) wenig zielführend.
Was spricht also dagegen, wenn sich Autoren zusammenschließen und einander helfen? Wie wir wissen ist "Mundpropaganda", sogenanntes "Graswurzelmanagement", ein starkes Instrument - und noch dazu völlig kostenlos (wenn man davon absieht, dass jemand Mühe und Zeit einsetzt ...). Ich bin dankbar für jede Trittleiter, jede Werbung und jede Möglichkeit, von meinen Büchern reden zu machen. Weil ich davon überzeugt bin, dass sie es verdient haben. Und ich denke, dass das doch jedem Autor so geht, der ernsthaft veröffentlichen will.
So wie Rosemarie es schon so schön ausgeführt hat, geht es ja nicht darum, jemanden unverdient hochzujubeln, sondern für Bücher zu werben, die es verdient haben, bekannt zu werden.
Für mich spricht also nichts gegen ein "Miteinander" - gerade in einem Beruf, in dem man ohenhin die meiste Zeit als "Einzelkämpfer" tätig ist.
Zwei meiner Kolleginnen wurden bisher schon vorgestellt und in beiden Posts habe ich witzige, spannende und interessante Hintergründe über die Entstehung des Romans erfahren dürfen, wurde mir Einblick in die Arbeitsweise des Autors gewährt - ich konnte also ein bisschen "hinter die Kulissen" blicken. Es gibt Hinweise auf Leseproben, Trailer und pointierte Fragen zum Thema. Wo sonst hat man diese Chance, dem Autor und seinem neuen Buch so nahe zu kommen? Wer sonst, wenn nicht Kollegen, die einander inzwischen kennenlernen durften, können so einen "Benefit" bewerkstelligen?
Ich bin also überaus dankbar und begeistert, dass Alice in ihrem Blog eine Plattform bietet, auf der Bücher zum Gespräch werden können. Und ich werde solche Initiativen immer gerne unterstützen.

Sonntag, 2. Januar 2011

Alles ist magisch

Es ist wie Wellenreiten und Drachenfliegen in einem: Seit ich mir wieder das Träumen erlaube, prickelt Lachen in meinen Adern wie Champagner in einem Glaskelch. Alles ist möglich. Alles ist wirklich. Alles ist Magie.
In dieser Stimmung konnte ich nicht widerstehen, nach drei Jahren wieder ein Tarot zu legen (nicht bös sein, mein Schutzengel, aber ich wollte es einfach sehen!). Vielleicht ist es ja nur die Folge einer selffulfilling prophecy. Wenn ja, solls mir auch recht sein. Denn das, was da vor mir liegt, ist der Spiegel zu dem, was in meinem Kopf rockt. Richtige Entscheidungen, kreative Schaffenskraft, Anerkennung, Erfolg und Leichtigkeit - und keine (Geld!)Sorgen ... sogar meine Bewerbung auf das Mira-Lobe-Stipendium hat es nicht vergessen ... die Macht der Gefühle kann wohl auch Karten spielen :-))
Meine Skylaterne fliegt mit Brandbeschleuniger. Wünschen sind keine Grenzen gesetzt.
An diese Magie will ich nur zu gerne glauben!

Apropos Magie: Nachdem das Gewinnspiel bei den Bücherkindern nun zu Ende ist, erinnere ich jene, die (noch) nicht gewonnen haben an ihre zweite Chance! Noch eine Woche habt ihr Zeit! Mail schreiben, Buchwunsch äußern - und vielleicht erlebt ihr ja auch einen kleinen magischen Moment :-)) Ich wünsche euch viel Glück!